Bane - Dont Wait Up | Own Blood Magazine

BANE | Don’t Wait Up

Hardcore

Review Rating:

9

 

Non-Negotiable - Bane haben kurz vor Weihnachten angekündigt ihr letztes Album aufzunehmen. Reign Supreme twitterten damals: „Bane breaking up? Well, fuck 2014 already.” Haben wahrscheinlich viele gedacht. Aber lieber selber abtreten als ein langsames Dahinsiechen. Don’ t Wait Up ist der hinterlassene Abschiedsbrief, ein letztes Ausrufezeichen der, teilweise sträflich vernachlässigten, Ausnahmeband aus Boston, und dieser Abschied ist nicht verhandelbar. Bane gehörten nie zu den Bands, die sich auf platte, populistische Aussagen verlassen haben. Bane waren immer eine Band, die mehr zu sagen hatte als die meisten anderen. Es ging selten bis nie um Style und Posen, es ging um Herz und Kopf, Hand in Hand, aber niemals ohne die brachiale Energie vermissen zu lassen, die Bane schon immer ausgemacht hat.

9 Jahre sind seit "The Note" vergangen und bereits der Einstieg (Eben Non-Negotiable) ist ein Kraftprotz, der all das ausdrückt, für das die Band steht. Das Intro zu All the Way Through ist das Beste und intensivste welches ich seit Champion’s Promises Kept gehört habe. Die thematische Vielfalt, schon immer eine der Stärken von Aaron Bedard, zeigt sich besonders bei "Wrong Planet", einem Song über Kindesmissbrauch und das Thema Abschied zieht sich natürlich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Simple Brecher wie "What Awaits Us Now" liegen direkt vor intensiven und aufwühlenderen Songs wie Hard to Find und zeigen, wozu Bane fähig sind - oder waren. Viele Freunde und Weggefährten geben für die Backing Vocals das letzte Geleit und bei Calling Hours durften dann Patrick Flynn (Have Heart), David Wood (Down to Nothing), Walter Delgado (Rotting Out) und Reba Meyers (Cold Orange Kids) noch Adieu sagen. Don’t Wait Up ist das Destillat eines großartigen Gesamtwerkes, zu fühlen in jedem Ton, in jedem Riff, in jedem Beat, in jedem Textausschnitt, nicht weniger als das, meiner Meinung nach beste Album der Jungs. "Don’ t Wait Up" ist der „Final Backward Glance“ auf eine großartige Bandgeschichte und selbiger Song ist einer der wenigen Hardcore-Songs, die bei mir jemals Gänsehaut verursacht haben. Goodbye!

Erscheinungsdatum

10. Juni 2014 - Bridge Nine Records

Band - Websites

   

Bandmitglieder

Aaron Bedard | Gesang

Aaron Dalbec | Gitarre

Zach Jordan | Gitarre

James Siboni | Bass

Bob Mahoney | Schlagzeug

Tracklist

01. Non-negotiable 02:35
02. All the way through 03:16
03. Calling hours 04:59
04. Park st. 02:19
05. What awaits us now 01:26
06. Hard to find 03:03
07. Lost at sea 02:17
08. Post hoc 02:28
09. Wrong planet 04:17
10. Final backward glance 04:19
Gesamtspiellänge: 30:59

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