Desasterkids | Own Blood Magazine

OBM: Hi Leute! Könnt ihr euch bitte kurz unseren Lesern vorstellen, die euch noch nicht kennen.
Hey! Wir sind Desasterkids und wir machen Metal.
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OBM: Dieses Jahr habt ihr euer Debüt "030" veröffentlicht. Was ist anders als bei eurer EP "Sex, Beer & Breakdowns", was ist gleich geblieben?
Vieles hat sich verändert. Das einzige, was gleich geblieben ist, ist dass es immer noch sehr heavy ist. Unsere Musik ist unserem Gefühl nach reifer geworden, durchdachter. Es fühlt sich für uns einfach sehr natürlich an, es ist das, was aus uns heraus kommt.
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OBM: Ich habe bis jetzt nur Positive Berichte über euren ersten Longplayer gelesen! Wie sehr freut man sich, wenn sich die harte Arbeit die man in die eigenen Songs gesteckt hat, großen Anklang bei den Leuten findet?
Das Gefühl ist unglaublich! Besonders nachdem man mit der ersten EP „das Lager“ in zwei Hälften gespalten hat und jetzt sehen kann, wie diese wieder zusammenwachsen. Besonders cool ist es dabei zuzuschauen, welche Songs sich unter den Fans als favourite tracks herauskristallisieren. Wir waren vor dem Release völlig ahnungslos, welche es sein könnten, da jeder Song auf der Platte in Frage gekommen wäre. Keinem Song haben wir mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als einem anderen. Es gibt keine Filler.

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OBM: Was war euch besonders wichtig bei der Produktion, hattet ihr genaue Vorstellungen wie eure Songs klingen sollen?
Wir sind mit einer ziemlich genauen Soundvorstellung ins Studio gegangen. Alle Songs waren fertig, es musste nur noch das richtige Studio her und wir haben in Chris Wiczorek unseren Mann gefunden. Danke an dieser Stelle ;). Es sollte rau, laut, dreckig, mächtig und vor allem echt klingen. Wir wollten dem Trend nach klinisch perfektem, sauberen und totkomprimierten Sound etwas entgegen setzen, und wir denken, dass es uns auch recht gut gelungen ist!
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OBM: Habt ihr ein bestimmtes Konzept verfolgt, als ihr die Musik und die Texte für euer Debüt-Album geschrieben habt?
Ja, das Album dreht sich komplett um das Thema Identität, Selbstverwirklichung, Coming Out und Charakterstärke. Sei wer du bist, sei wie du bist und sei stolz auf das was du bist.
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OBM: Welcher Song auf "030" ist euch besonders viel Wert und was verbindet ihr damit?
Andi: Auf der Platte gibt es einen Song, der lyrisch meinen charakterlichen Werdegang beschreibt. Beim Schreiben des Songs war es schwierig, so offen damit umzugehen, was ich lange Zeit für mich behalten habe, da ich selten überhaupt jemand anderem etwas über meine Vergangenheit erzähle. Der Song ist sehr persönlich und auch eine kleine Bestätigung für mich, dass doch alles in die richtige Richtung gegangen ist und die Dinge vielleicht so laufen mussten, wie sie nun mal gelaufen sind, damit ich zu dem werden konnte, der ich heute bin. Welcher Song das jetzt ist, dürft ihr selbst herausfinden :P

OBM: 030 ist ja bekanntlich die Vorwahl von Berlin und mit dem Berliner Bären auf eurem Artwork untermauert ihr noch mal, aus welcher Stadt ihr kommt! Wolltet ihr damit eure liebe zu eurer Stadt bekunden oder warum habt ihr gerade diesen Titel und dieses Cover gewählt?
Berlin ist unsere Stadt. Sie definiert uns, sie hat uns gefaltet und geformt, getreten und gehoben, wir können nicht ohne die Stadt (und sie kann nicht ohne uns ;D)

OBM: Was macht eurer Meinung nach die Band besonders?
Wir sind alle 5 sehr ausgeprägte Charaktere, die nicht auf der Bühne vorgeben etwas zu sein, was wir in echt nicht sind, sondern wirklich unser Leben so leben, wie es von außen aufgefasst wird.

OBM: Wo liegen eure musikalischen Wurzeln und welche Bands haben euch besonders geprägt?
Definitiv im Nu Metal. Während des Kreativprozesses haben wir uns alle gewissermassen auf unsere sehr frühen Wurzeln besinnt, so kam das Album auch sehr natürlich. Von Linkin Park bis hin zu Slipknot, KoRn, aber auch Heavy Metal, wie zum Beispiel Ozzy Osbourne oder Iron Maiden.
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OBM: Was hat es mit euren Namen Desasterkids auf sich, seid ihr wirklich eine Katastrophe oder inwieweit spiegelt der Name eure Band wieder?
Der Name passt einfach zu uns. Wir sind eben keine glattgebügelten Schnösel, sondern dann doch etwas chaotisch, und ein kleines bisschen auf die Kacke hauen hat noch niemandem geschadet ;)
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OBM: Schafft ihr es, bei so vielen Shows die ihr im Jahr spielt, noch Band und Arbeits-/Privatleben unter einen Hut zu bekommen?

Bisher funktioniert es noch alles ganz gut! Wir arbeiten alle noch in normalen Jobs oder Studieren nebenbei. Unser Privatleben funktioniert auch gut. Wir führen unsere (Fern-)Beziehungen, leben zum Teil zusammen, und bekommen alles momentan unter einen Hut. Hoffen wir, dass es so bleibt ;)

OBM: Wenn Musik im Bus läuft, sind oft zwei Drittel der Band relativ schnell genervt. Was sind drei Konsensplatten bei euch?
DJ Tommy regelt das, der Fahrer bestimmt was gehört wird und die anderen haben zu schweigen! Wir sind alle recht offen, was Musik angeht, also ist ein Konsens relativ schnell erreicht!


OBM: Wenn ihr unterwegs seid, gibt es dann nervige Angewohnheiten innerhalb der Band, für die ihr euch nach drei Tagen schlimme Wörter an den Kopf werft?
Sicherlich, aber wir streiten selten. Wir diskutieren viel, aber niemand wird dabei besonders ausfallend ;)
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OBM: Welche Alben habt ihr euch zuletzt gekauft und welches sollte in keiner Sammlung fehlen?
Wir kaufen alle auf jeden Fall Musik, nicht zuletzt, weil wir den Trend natürlich nicht übersehen, dass unsere Kunst sehr herabgewertet wird. Künstler verdienen an Musik immer weniger und da wollen wir natürlich die Kollegen unterstützen.
Slipknot-3829374757548383955954044737394585589484, oder so ;)
Linkin Park- Hybrid Theory
KoRn- Issues


OBM: Hier noch ein paar kurze Fragen zu Berlin:
Bester Club: Magnet Club
Beste Imbissbude: Der klassische Imbiss ist in Berlin leider durch Hipster-Burgerläden verdrängt, also einigen wir uns auf Schillerburger;)
Bester Plattenladen: Gibt es in Berlin noch Plattenläden?
Lieblings Platz: Tempelhofer Feld!

 

DESASTERKIDS | #sicksicksick

DISKOGRAFIE

Desasterkids | 030
Erscheinungsdatum: 12.Juni 2015
Spielzeit: 40:59
Label: Redfield Records

Desasterkids | Sex, Beer & Breakdowns
Erscheinungsdatum: 02.September 2013
Spielzeit: 17:57
Label: Redfield Records

LINE UP

Andi Phoenix | Gesang

Iain Duncan | Gitarre

Max Rosenthal | Gitarre

Jonas Nitz | Bass

Tommy Hey | Schlagzeug

BAND WEBSITES

   

"Auf der Platte gibt es einen Song, der lyrisch meinen charakterlichen Werdegang beschreibt. Beim Schreiben des Songs war es schwierig, so offen damit umzugehen, was ich lange Zeit für mich behalten habe, da ich selten überhaupt jemand anderem etwas über meine Vergangenheit erzähle. Der Song ist sehr persönlich und auch eine kleine Bestätigung für mich, dass doch alles in die richtige Richtung gegangen ist und die Dinge vielleicht so laufen mussten, wie sie nun mal gelaufen sind, damit ich zu dem werden konnte, der ich heute bin. Welcher Song das jetzt ist, dürft ihr selbst herausfinden :P

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