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Eat unda Table/anewhope - Follow the Asphalt Split

Metalcore

 

 

Manchmal kommen Reviews einfach zu spät oder die Welt dreht sich einfach zu schnell oder ich bin zu langsam, man weiß es nicht. Auf jeden Fall haben sich Anewhope bereits kurz nach Veröffentlichung der Split mit Eat unda Table aufgelöst und spielen am 21. Juni im Südpol in Recklinghausen ihre Abschiedsshow. Wer gerade in der Nähe ist sollte hingehen. Aber nun zur CD:

 

11 Tracks, sechs von Eat unda Table aus Bonn, die Astreinen Metalcore spielen und fünf von Anewhope, die sich ebenfalls dem Metalcore verschrieben haben, dabei aber noch ein wenig melodischer zur Sache gehen. Was wirklich negativ auffällt und das bei beiden Bands, ist die Produktion, was eigentlich auch der einzige wirkliche Kritikpunkt ist. Meiner Meinung nach klingt das Schlagzeug so dermaßen künstlich, dass es eigentlich nur aus dem Computer stammen kann. Ich verstehe nicht was Produzent Felix Diehl da angestellt hat, denn Gitarren, Gesang und Bass sind wirklich Fett aufgenommen, das Schlagzeug jedoch nicht. Nennt mich wählerisch oder zu anspruchsvoll, aber das ist wirklich eine Sache die mich sehr stört. Ich habe nichts gegen Proberaum Demos oder selbstproduzierte Sachen und bin auch ein großer Verfechter von DIY, aber eine Aufnahme sollte und muss schon ein gleich bleibendes Niveau bieten.  Kehren wir aber mal zurück zur Musik. Die machen nämlich beide Bands wirklich überraschend gut. Eat unda Table lassen Melodien nicht viel Platz! Ab und zu gibt es mal einen Keyboard Part, welches sich homogen in die Musik einfügt und Rene Becker beweist ebenfalls sehr gelungen, dass er ein paar starke Lungenflügel hat! Das Ganze spielt sich schon in einer sehr hohen und professionellen Liga ab, eben Gebolze vom feinsten. Hoffentlich erscheint bald das Debütalbum der Jungs, wir freuen uns drauf! Anewhope gefallen aber sogar noch etwas besser: Besonders Unleash hat Hitpotenzial. Oft klingen "normale" Gesangsparts aufgesetzt und künstlich,  bei den Jungs passt es aber perfekt in die Musik. Anewhope klingen ein wenig wie eine Mischung aus Heaven Shall Burn mit weniger Death und den Jungs von Kurhaus, falls die einer kennt. Gefällt jedenfalls sehr. Für mich auch die knappen Gewinner der Split. Aber wirklich knapp.

Wertung:    eatundatable
Wertung:    anewhope

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Band -Websites: www.myspace.com/eatundatable

.                         www.myspace.com/anewhopemusic

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Bandmitglieder:

Eat Unda Table
René - Gesang
Felix - Gitarre

Leo - Gitarre
Nico - Bass
Frank - Schlagzeug

ANewHope

Florian - Gesang
Nils - Gitarre
Mario - Gitarre

Alex - Bass

Fabian - Schlagzeug

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