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OBM: Bringt uns doch zuerst einmal eure Bandgeschichte etwas näher!
Light Your Anchor Startete 2011 als 2 Mann Nebenprojekt von Between Love And Madness. Thomas und Daniel wollten schon immer eine Skatepunkband starten, weil Sie mit dem Kram aus den Neunzigern alla Satanic Surfers aufgewachsen sind. Da es besonders heutzutage nicht besonders einfach ist Leute zu finden, die auch Bock auf so etwas haben, startete LYA als 2 Mann-Combo. Thomas schrieb die Songs und Texte und Daniel lieferte den Rhythmus. Als dann alle Songs fertig und bereits aufgenommen waren, machten sich die Beiden auf die Suche nach passenden Bandmitgliedern, um aus diesem Projekt eine ausgewachsene band zu machen. Wichtig war Thomas und Daniel hierbei, dass es Leute sein sollten, mit denen Sie menschlich gut klar kommen, da durfte es auch gerne an den Skills etwas mangeln ;) Da ich etwas Gitarre spiele, war ich sofort für den Bass verhaftet. Mit Michi hatten wir einen echten Glücksgriff an der Gitarre gemacht, denn für sein Alter ist er schon ein verdammt guter Musiker. Ein paar Proben Später war LYA dann eine Vollständige Band.

OBM: Wie lange habt ihr an eurem ersten Output „Peter Pan Syndrome“ gearbeitet?
Die EP ist letztes Jahr im Sommer entstanden. Aber einige Song Ideen hat Thomas zuvor schon Jahre mit sich rumgeschleppt, nur haben diese Ideen nie richtig Verwendung gefunden.

OBM: Welcher Song hat am meisten Zeit im Studio in Anspruch genommen?
Das kann ich gar nicht so genau sagen, da ich erst nachdem alle Songs aufgenommen waren zur Band gestoßen bin.

OBM: In der Kindheit und in der Jugend ist man ja bekanntlicherweise ein Stück unbeschwerter! Würdet ihr sagen, dass euer Titel darauf ein Stück anspielt? Das je älter man wird, die Probleme größer werden und man immer mehr Kompromisse eingehen muss?
Ja auf jeden Fall ich hatte in den 90igern die unbeschwerteste Zeit. Mit dem älter werden geht leider auch etwas dieser Unbeschwertheit verloren. Je älter man wird, desto schwerer werden die Entscheidungen die man treffen muss. Die Konsequenzen unseres Handelns haben eine größere Tragweite. „When you grow up your heart dies“!

OBM: Was ist das Besondere an eurem Sound?
Wir versuchen einfach dem heutigen Einheitsbrei zu entfliehen und besinnen uns wieder mehr auf die Sounds unserer Jugend. Sounds mit denen wir aufgewachsen sind und die uns geprägt haben. Wir wollen positive Musik machen, die unsere Hörer mitreißt und auch textlich wollen wir nicht auf altbekannten Klischees rumreiten, sondern Sachen zum Ausdruck bringen, die uns wirklich bewegen.

OBM: Eure musikalischen Einflüsse sind scheinbar breit gefächert, welche sind die prägnantesten?
Ich würde sagen dass es besonders der Skate- und Melodycore der 90iger ist. Aufgewachsen sind wir (zumindest die älteren von uns) mit Bands wie This Is A Standoff, Satanic Surfers etc.

OBM: Was inspiriert euch beim Schreiben am meisten? Welche Themen behandelt ihr in euren neuen Songs und was möchtet ihr euren Zuhörern damit vermitteln?
Ich würde sagen dass es hauptsächlich persönliche Erlebnisse sind, die in den Songs verarbeitet werden. Wir wollen die Zuhörer daran teilhaben lassen und Ihnen ein gutes Gefühl beim hören unserer Musik vermitteln. Wir wollen zum denken anregen, darum ist es für uns auch wichtig, dass Texte einen gewissen Tiefgang haben und nicht in die komplette Belanglosigkeit abrutschen, nur um noch ein paar „cathy lines“ gekickt zu haben.

OBM: Wie schwer ist es seine Gedanken und Gefühle in einen Text unterzubringen und alles dann auch musikalisch passend zu untermalen?
Bestimmte Ereignisse lassen dich in eine musikalische Grundhaltung verfallen und dann fließt das meist alles von selbst ;)

OBM: Bis jetzt habe ich nur gute Kritiken über „Peter Pan Syndrome“ gelesen, was für ein Gefühl ist das und wie geht ihr als Band mit Kritik um?
Wir freuen uns natürlich wahnsinnig darüber, dass unsere Platte so gut ankommt. Es gibt eigentlich kein schöneres Gefühl für einen Künstler, der sein „Baby“ der Öffentlichkeit präsentiert. Mit Kritik muss man ganz sachlich und offen umgehen. Denn uns ist klar, dass wir mit unserer Musik nicht unbedingt up to date sind und keineswegs den Mainstream bedienen. Es wird also immer Leute geben, die das was wir machen nicht feiern. Das ist aber nichts, was uns aus der Bahn wirft. Uns ist es generell wichtig uns selbst und unserer Linie treu zu bleiben.

OBM: Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus, was wollt ihr mit „Light Your Anchor“ alles erreichen?
Wir wollen auf jeden Fall dieses Jahr noch ein Album aufnehmen und dann natürlich so viel wie möglich unterwegs sein, touren, was von der Welt sehen und gute Shows spielen.

OBM: Was ist das schönste an Hamburg? Welchen Club würdet ihr am meisten empfehlen?
Ich finde das Hafengebiet unglaublich faszinierend, da ich generell eher der Küsten Typ ;)
Also wirklich empfehlen kann ich hier in Hamburg keine Location.

OBM: Welche CD/Vinyl habt ihr euch zuletzt gekauft?
Jay Z – The Black Album

OBM: Zum Schluss: Welches sind eure fünf liebsten Punk/Hardcore/Metal-Bands und weshalb?
Blink 182 – pure Lustigkeit
This Is A Standoff – pure Inspiration
Bury Tomorrow – Metalcore lebt!
For The Fallen Dreams – nette Mischung aus Melodien und Geballer

Take Care
Toni // LYA

Light Your Anchor -Peter Pan Syndrome

Discography

Light Your Anchor - Peter Pan Syndrome

(2012)

Line Up:
xThomasx - Gesang
xMichix - Gitarre

xTonix - Bass

xDanielx - Schlagzeug

Links

   

"Mit dem älter werden geht leider auch etwas dieser Unbeschwertheit verloren. Je älter man wird, desto schwerer werden die Entscheidungen die man treffen muss. Die Konsequenzen unseres Handelns haben eine größere Tragweite. „When you grow up your heart dies“!"

Review zu Light Your Anchor - Peter Pan Syndrome

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