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Die Szene in Vorarlberg ist sehr überschaubar, wir wohnen z.B. alle im umkreis von ca. 20 km, kannten uns also alle schon lange bevor „The Sorrow“ existierte. Als sich „distance“ aufgelöst hatte, wurde Dominik direkt von Andi und Mätze umworben. Andi spielte zu diesem Zeitpunkt noch Schlagzeug bei „Disconnected“, wollte aber unbedingt Gitarre spielen. Ich sang anschließend bei „as final killjoy“, einer etwas progressiven Deathcore-kapelle. Als diese sich auflöste kam der Anruf von Dominik, ob ich nicht als Bassist bei ihnen einsteigen wolle, da ihr Bassist die Segel gestrichen hatte. Etwas kompliziert, die ganze Sache ;-)....

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OBM: Welche spezielle Bedeutung hat der Name „The Sorrow“ für euch und warum habt ihr euch von „Disconnected“ zu „The Sorrow“ umbenannt?

Der Name sollte simpel sein und gleichzeitig gut klingen. Weiter geht das ganze Konzept, dass mit einer gewissen Düsternis einhergehen soll, mit diesem Namen voll auf. Der Wechsel des Bandnamens war einfach eine logische Konsequenz: zwei neue Bandmitglieder, neuer Sound, neue Motivation. Es war einfach für die Jungs wichtig, quasi eine neue ära einzuläuten.


OBM: Wie ist die Szene generell in Österreich, mir fallen spontan nicht viele österreichische Metal Bands ein und kann mir auch nicht vorstellen dass die Szene dort sehr groß ist?

Wir können uns eigentlich kein großes Urteil über die österreichische Metalszene erlauben. Der Arlberg stellt nach wie vor eine klare Grenze zwischen West - und Restösterreich dar, die es zu überwinden gilt. Die Szene ist nicht sehr groß, aber es tut sich gewaltig was in Österreich mit geilen Bands wie In Slumber aus Linz oder Before The Fall aus Wien.

OBM: Ihr habt sowohl eure Demo als auch das Album im Principal Studio bei Münster aufgenommen. Wie seit ihr an das Studio gekommen und wie war die Arbeit dort?

Unser Freund Toni Meloni, ebenfalls Österreicher, arbeitet in den Principal Studios und hat eben unsere Platte produziert. Toni ist schon seit längerer Zeit ein guter Freund von uns und somit haben sich die Entscheidungen von selbst getroffen. Die Arbeit dort war sehr relaxt, zur gleichen Zeit aber sehr professionell, da wir doch ein wenig unter Zeitdruck gestanden sind.

OBM: Was war das für ein Gefühl als ihr euer fertiges Album zum ersten Mal gehört und in den Händen gehalten habt?


Es war schon ein sehr gutes Gefühl, da man sich bewusst macht, wie lange man auf solche Momente hinarbeitet. Im gleichen Moment fallen einem aber natürlich die Details auf, die man besser hätte machen können.

OBM: Und vor allem wer hat das fette Cover für „Blessings from a Blackened Sky“ entworfen? Gefällt mir echt gut!

Danke, uns auch ;-) Gemacht hat das Cover der Pepe von Azrael.de. Wir haben im erzählt, was uns vorschwebt und er hat das ganze perfekt visualisiert. Das Cover passt perfekt zu der Stimmung, die das Album vermitteln sollte.

OBM:Habt ihr eigentlich Aufnahmen mit euren ehemaligen Bands gemacht oder sogar Alben rausgebracht? Wenn ja wo habt ihr diese produziert?

Disconnected, Distance und As Final Killjoy haben alle entweder Demos (Distance + AFK) oder Alben rausgebracht (Disconnected). Aufgenommen und produziert wurden diese alle in Studios in unserer näherer Umgebung zu Spottpreisen, was natürlich auch zu hören ist;-)

OBM: Hattet ihr schon Konzerte mit euren ehemaligen Bands „Disconnected“ und „Distance“ in Österreich?

Nicht nur in Österreich. Disconnected spielten Support-Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Beatsteaks, Death by Stereo oder Boysetsfire. Distance spielten ihr erstes Konzert mit Darkest Hour und eröffneten zudem zwei Shows für Unearth. Und As Final Killjoy wurde es zur Ehre, Anthrax bei einer Show zu supporten. Wir sind live also nicht unbedingt unbeschriebene Blätter.

OBM: Ihr hattet letzten Monat eine Tour mit Devil Driver und God Forbid. Wie ist die Tour zustande gekommen? Und vor allem wie war es nichtmal drei Monate nach dem Release des Debütalbums bereits eine Tour zu haben und dabei sogar die Bühne mit Devil Driver teilen zu dürfen?


Die Tour wurde von unserem Management gemeinsam mit unserem Label Drakkar klargemacht, sie haben echt ganze Arbeit geleistet, uns auf dieser Tour zu placieren. Die Tour war einfach nur der Hammer! Die Leute der anderen Bands haben uns super aufgenommen und so sind in den drei Wochen auch einige Freundschaften geknüpft worden. Es hätte echt nicht besser laufen können, mit einer großartigen Band wie Devildriver unterwegs zu sein, war eine große Ehre für uns.

OBM: Ebenfalls wart ihr dieses Jahr schon auf dem Wacken zugange, wie wars?

Schlicht und einfach GROSSARTIG!!! Die größte Metalparty auf dieser Welt und wir durften ein aktiver Teil davon sein. Der helle Wahnsinn!!!

OBM: Habt ihr noch weitere Konzerte in den nächsten Monaten auf die sich unsere Leser freuen dürfen?


Wir haben im November bis ende Dezember eine Pause, die wir nützen werden um an neuem Material zu arbeiten. Vom 25. – 30.12. werden wir dann mit Caliban, Heaven Shall Burn und Misery speaks auf der Darkness over X-mass-Tour zugange sein. Nächstes Jahr sind einige große Festivalgigs geplant, auf die wir uns sehr freuen.

OBM: Mit welchen Bands, wenn ihr diese aussuchen dürftet, würdet ihr am liebsten eine Tour unternehmen?

Judas Priest: Sie dürften auf der Tour aber keine neuen Songs Spielen ;-)
Pantera: Wahrscheinlich wären wir alle an unserem Erbrochenen erstickt, wäre dieser Traum in Erfüllung gegangen.

OBM: Gibt es besondere Pläne für 2008?


Wir sind im Februar auf die FME, die finnische Metal-Expo, eingeladen. Das wir der Hammer. Weiter sind wir im Sommer für das Tuska-Festival, wiederum in Helsinki, gebucht worden. Das sind im Moment die Highlights von den Sachen, die wir bis jetzt preisgeben können.

OBM: Zum Schluss habt ihr das Wort, wenn ihr noch etwas an unsere Leser und eure Fans richten wollt!

Vielen Dank für euren Support in jeglicher Form, ich hoffe wir sehn uns früher oder später alle auf irgendeiner Show und dann wir anständig gefeiert ;-)

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Links - www.thesorrow.net / www.myspace.com/thesorrowmetal 

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