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OBM: Hi Leute alles im Lot bei euch?

Marc: Immer und bei dir?

Dirk: Jepp

 

OBM: Stellt euch bitte unseren Lesern vor, die noch nicht die Bekanntschaft mit "Angels And Enemies" gemacht haben, wer und was er/sie in der Band macht!

Marc: Hi, ich bin Marc, die "Stimme" der Band. Dann gibt's da noch unsere beiden Gitarristen Dirk und Steffie, Felix am Bass und Kay an den Drums.

 

OBM: Was war der ausschlaggebende Punkt "Angels And Enemies" zu gründen? Steffie und Dirk waren ja schon früher bei "10 Fold B-Low" zugange!

Steffie: Genau das war der ausschlaggebende Punkt: Der Split von 10 Fold B-Low. Nach der Trennung haben wir (Dirk und ich) direkt beschlossen, etwas Neues aufzuziehen, was sich musikalisch auch etwas von 10 Fold unterscheidet. Wir wollten und konnten eben einfach nicht mit der Musik aufhören! So einfach ist das.

 

Dirk: Ich werde dazu gezwungen mitzumachen:D

 

OBM: An Dirk und Steffie: Wie genau helfen euch eure die Erfahrungen die ihr bei "10 Fold B-Low" gemacht habt in Bezug auf "Angels And Enemies"?

Steffie: Man macht die typischen Anfangsfehler einfach nicht mehr und weiß, welcher Schritt auf welchen folgen sollte. Eine Erfolgsformel ist das aber trotzdem nicht, falls du das meinst. Wir haben einfach diese Blauäugigkeit verloren, die einige Combos am Anfang noch haben. Es gibt wahnsinnig viele talentierte Bands da draußen, da muss man lernen, sich durchzubeißen, Durststrecken hinzunehmen und lernen, immer wieder aufzustehen, sonst geht man gnadenlos unter. Arsch aufreißen auf Deutsch gesagt, ohne den Willen geht es nicht, da helfen auch keine guten Kontakte.

 

Dirk: Vor allen Dingen ist es wichtig, dass alle mitarbeiten. Das treibt die ganze Sache voran und bringt unheimlich viele positive Ergebnisse. Jeder hat seinen Bereich zu verwalten und zu meistern. Das Ergebnis hören wir ja auf unserer EP oder sehen wir auf unserer Myspace-Seite.

 

OBM: Nun, euer Bandname "Angels And Enemies" ist ja ein Widerspruch in sich. Drückt sich der Name auch in eurer Musik aus? Wenn ja, wie würdet ihr ihn beschreiben?

Steffie: Das ist beabsichtigt. Generell handelt es sich bei uns um eine recht harte Band, keine cleanen Vocals und immer schön nach vorne. Nennen wir es das „böse“ in uns. Parallel dazu findet man aber auch häufig im Kontrast dazu stehende, melodische Gitarrenlinien, die die ganze Sache etwas „entschärfen“. Wenn wir diese jetzt als das „Gute“ bezeichnen, schließt sich der Kreis. Das ist das, was Angels and Enemies ausmacht, der Einklang von Schönheit und Brutalität.

OBM: Welche Bedeutung hat der Name für euch persönlich?

Steffie: Wie bereits oben erwähnt: Der Gegensatz innerhalb der Musik. Außerdem wollten wir nicht dieses Klischee bedienen. Momentan ist es ja ziemlich „hipp“ seine Band „im halben Satz“ zu benennen, falls ihr versteht, was ich meine. As I lay dying, All that remains, und wie sie alle heißen, waren daran maßgeblich beteiligt. Um da nicht in der Masse unterzugehen, sucht man sich eben was anderes.

 

OBM: Wie wichtig ist es für euch das die Texte zur Musik funktionieren?

Marc: Mir ist es schon wichtig, dass das gesamte Paket zusammenpasst! Leider versteht man meine Texte live ja nicht 100 % und bis dato verzichten wir auch auf cleanen Gesang was die Sache sicherlich vereinfachen würde. Doch natürlich versuche ich über das Instrumental einen emotional stimmigen/passenden Text zu legen, so viel kann ich versichern!

Auf plattes Floskel gedräsche hätte ich echt keinen Bock und ich glaub die anderen würden es auch nicht zulassen! :)

 

Dirk: Stimmt, Marc schreibt gute Texte, sogar mittlerweile auch in deutscher Sprache. Wir sind da nicht festgelegt, die neue CD wird mit ziemlicher Sicherheit bilingual ausfallen.

 

OBM: Welcher Song stellt für euch musikalisch die größte Herausforderung dar?

Marc: Ich glaube, diese Frage kann ich nicht beantworten, da wir bis jetzt noch nicht an unsere musikalischen Grenzen gestoßen sind, wenn ich das behaupten darf. Mal sehen, wie sehr unsere neuen Songs mich beanspruchen werden!

 

Steffie: Da ist noch einiges an Luft nach oben! Wenn ich an meiner Grenze wäre, würde ich jetzt aufhören Musik zu machen!

 

Dirk: Keiner, es geht hier nicht darum Techniken oder mathematische Musik zu präsentieren. Für mich ist es immer eine Herausforderung, wenn man aus ein paar Tönen einen ganzen Song entstehen lässt.

 

OBM: Letztes Jahr erschien eure erste EP "And Scars Remained". Wo und mit wem habt ihr die CD aufgenommen und wie zufrieden seid ihr mit dem Ergebnis?

Steffie: Aufgenommen wurde die CD im Headcrack Studio in der tiefsten Eifel, welches Peter, einem Freund von uns, gehört. Er hat uns nicht groß reingeredet und das versucht umzusetzen, was wir wollten. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, wobei das Thema Sound ja grade in den Reviews etwas „strittig“ war, ist halt Geschmackssache. Klar geht das bestimmt besser, aber das Geld um sich meinetwegen bei „Antfarm“ einzunisten und eine bombastische Produktion abzuliefern fehlt einer Band mit unserem Status ganz einfach. Trotzdem übersteigt die Qualität unserer E.P. eine laienhafte Proberaumaufnahme um Längen! Ist ne runde Sache geworden! Ein Dank noch mal an Peter, gerne wieder!

 

Dirk: Da kann ich Steffie nur zustimmen, Peter hat einen guten Job gemacht. Die EP ist ja auch eine Eigenproduktion, demnach nicht zu vergleichen mit einer der CDs die wir unter 10 Fold rausgebracht haben. Wir können auf das Ergebnis stolz sein, denn die Resonanz dazu war noch besser als erwartet.

 

OBM: Gab es irgendwelche Unterstützung bei eurer EP (z.B. das Cover) oder habt ihr alles selbst ausgearbeitet?

Marc: Ein Hoch auf unsere Steffie!!! :)

 

Steffie: Danke, Marc! Bin in der Tat für die grafischen Dinge verantwortlich und habe das alles im Alleingang entworfen.

 

OBM: Was genau hat das Cover für eine Bedeutung?

Steffie: Das Grundprinzip, das ich dabei verfolgt habe, war erst mal, eine düstere Stimmung einzufangen, eine textbezogene oder was weiß ich was für eine philosophische und tiefschürfende Bedeutung hat die Sache aber nicht. Optik und Sound einer Band sollten miteinander harmonieren. Ich denke, das ist mir gelungen.

 

OBM: Haben irgendwelche Interpreten euch bei eurer EP inspiriert? Eurer Myspace-Seite kann man entnehmen das eure musikalischen Einflüsse bei Bands wie "As I Lay Dying", "In Flames" und "Parkway Drive" liegen. Lasst ihr diese Einflüsse auch in euren Sound einfließen oder versucht ihr mehr euren eigenen Stil zu kreieren?

Marc: Anfangs habe ich mich schon an besagten Bands orientiert bzw. von ihnen inspirieren lassen, das gebe ich zu! Doch im Laufe der Zeit habe ich, denke ich, meinen eigenen Stil entwickelt, den ich nun immer weiter ausbauen möchte, was mit diesen großartigen Musikern an meiner Seite ein leichtes ist! Leute, ich liebe euch!

 

Steffie: Stehe dem Marc da in nichts nach. Inspiriert wird jeder Mensch, davon kann man sich einfach nicht freisprechen. Bei mir waren es Bands wie In Flames und die oben erwähnten AILD, gepaart mit meinem eigenen Empfinden für Musik und Riffing. Das bedeutet nicht, dass ich mich an fremden Licks bediene, sondern eher darauf achte, wie die entsprechenden Musiker Stimmungen aufbauen und mit Melodien arbeiten, die für mich ganz wichtig sind. Man kann viel von den „Großen“ lernen!

 

Dirk: Naja, das Gehirn funktioniert ja nur auf der Basis immer zu vergleichen. Da ist es unumgänglich das man immer wieder beeinflusst wird. Heutzutage kann man nicht wirklich etwas Neues erfinden, höchstens anders verpacken.

 

OBM: Seid ihr momentan auf der Suche nach einem geeigneten Label oder steht ihr vielleicht sogar mit einigen geeigneten im Kontakt?

Steffie: Ja, wir sind in der Tat auf der Suche nach einem passenden Label, es gab auch schon durchaus Interessenten. Leider waren auch Kandidaten dabei, von denen wir nach näherem Betrachten besser die Finger gelassen haben. Da kam uns unsere Erfahrung dann in der Tat zugute. Mal sehen, was die Zukunft so bringt. Sollte ein potenzieller A&R das hier lesen: Wir suchen, (grins)!!!

 

Dirk: BITTE NUR ERNSTHAFTE ANGEBOTE IM VERNÜNFTIGEM RAHMEN

 

OBM: Zurzeit seit ihr ja auf einer "kleinen Tour" quer durch Deutschland unterwegs. Wo werden die nächsten Gigs stattfinden?

Steffie: Naja, „Tour“ wäre in der Tat übertrieben, die einzelnen Gigs sind nicht zusammenhängend und über das Jahr verteilt, aber hier mal die bisher bestätigten Daten:

 

23.05.2008 NIEDERRODENBACH - CASSIOPEIA

30.05.2008 OSNABRÜCK – JZ WESTWERK 141

21.06.2008 KOBLENZ – JAM

30.08.2008 TROISDORF – JKC KULT

13.09.2008 IBBENBÜREN – SCHEUNE

08.11.2008 AHAUS – LOGO

06.12.2008 HATTINGEN – CVJM POINTBREAK

 

OBM: Wie sehen bei euch denn die Vorbereitungen aus, wenn ihr einen Gig habt?

Marc: Drogen, nix als Drogen, davon dann aber eimerweise und ab auf die Bühne!! ROCK'N ROLL!!! xD

 

Steffie: Jepp, hier werden Klischees bedient, lol! ROCK N`ROLL!!!!!!!!!!!!!!!

 

Dirk: Schlafen:D

 

OBM: Wie sieht generell bei euch eine Bandprobe aus? Wie oft und wie lange probt ihr im Monat?

Steffie: Geprobt wird 2 x die Woche, wenn möglich auch gerne öfter. Das ermöglicht einfach ein kontinuierliches Wachstum innerhalb einer Band. Dabei entsteht auch ein Großteil der Songs, wobei Dirk auch manchmal mit einem fast fertigem Track ankommt. Der wird dann von allen zusammen ausgearbeitet. Meistens ist es aber so, dass irgendwer eine Idee oder ein geiles Riff hat und so im Laufe der Probe mit und mit ein Song draus wird.

 

OBM: Und somit zum Ende noch ein paar abschließende Worte an eure Fans und unseren Lesern!

Steffie: Wer das Interview bis hierhin gelesen hat: Danke an dich für deine Aufmerksamkeit! Kommt zahlreich zu unseren Gigs (es lohnt sich) und besucht uns auf www.myspace.com/angelsandenemies. SPREAD THE WORD!

Discography

Angels and Enemies - gttkmplx

Anegls and Enemies - The Lyke Wake Dirge

Angels and Enemies - Scars Remained

Line Up:
Marc - Gesang
Stephie - Gitarre
Dirk - Gitarre
Toppas - Bass
Malong - Schlagzeug

Links

 

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