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Picture by Christopher Rausch Fotografie

OBM: Bitte stellt euch unseren Lesern mal kurz vor! Wer steckt hinter „His Statute Falls“?

Derzeit besteht HSF aus fünf Musikern (Max – Christian – Dennis – Alex - Christoph) und Sebastian, der eben diese fünf verzweifelt zu koordinieren versucht. Wir kennen uns zum Teil schon viele Jahre und haben es nun endlich geschafft, ein Band Line-Up zusammenzustellen, mit dem wir richtig Gas geben können!

OBM: Wie würdet ihr euren Sound beschreiben?

Unser Sound ist überwiegend amerikanisch angelegt: Fette Gitarren, straighte Drums und klare catchy Hooklines im Zusammenspiel mit dem satten Trancesound der 90ies, verfeinert mit einer Brise Post-Hardcore.

OBM: Gibt es Etwas, das man nur in eurer Musik finden kann?

Gute Frage! Wenn überhaupt, dann höchstens die Tatsache, dass wir das Technoelement viel konsequenter als alle anderen Bands einsetzen und auf vertrackte Takte und extreme Beatdowns verzichten!

OBM: Wie gut können eurer Meinung nach Techno und Hardcore harmonieren?

Die letzten Jahre haben deutlich bewiesen, dass die beiden Extreme mit viel Mühe und Liebe zum Detail sehr gut miteinander harmonieren können. Wir sind jedenfalls ziemlich zufrieden mit dem, was wir auf COLLISIONS abgeliefert haben. Und auch die Nachfrage ist definitiv da, mehr und mehr Leute kommen auf unsere Konzerte und mögen das, was wir tun. Auch bei MySpace scheinen täglich etliche neue Bands in diesem Genre aus dem Nichts zu kommen!Da kommt wirklich was in die Gänge.

OBM: Habt ihr euch für eure Techno-Parts an Vorbildern aus der Techno-Szene orientiert? Was hört ihr eigentlich Privat für Musik?

Da müsste eigentlich Christoph etwas dazu sagen! Er ist derjenige der dieses Element eingebracht hat. Chris war eigentlich schon immer dem Techno zugewandt und irgendwie ist er noch immer vom Virus befallen. Soweit mir bekannt ist, waren es Acts wie RMB oder The Prodigy, die sein Interesse an der Sache geweckt haben!

Ansonsten hören wir eigentlich fast alles. Rock/Metal/Indie/Rap/Hip-Hop/House/ und ne Menge Akustikkram etc.

OBM: Vor kurzem habt ihr auf eurer Myspace Seite den Ausstieg eures Keyboarders bekannt gegeben. Wie ist es dazu gekommen und welche Auswirkungen hat dies für die gesamte Band?

Es kommt der Zeitpunkt, an dem man sich die Frage stellen muss, wieviel Arbeit, Engagement und Zeit man in eine Band stecken kann und möchte. Und ob man grundsätzlich daran interessiert ist, den Hobbystatus hinter sich zu lassen und dafür einiges aufs Spiel zu setzen! Da Thomas Mitten in der Ausbildung steckt, musste er eben die Priorität auf den Job legen.Das ist absolut okay so und wir wünschen ihm nur das Beste. Auf den Sound der Band wirkt sich das gar nicht aus. Alle Keyboardparts wurden sowieso fast alle von Christoph geschrieben und sind jetzt halt auf unserem Sampler und somit nicht verloren :)

OBM: Ende Februar habt ihr eure Debüt-Platte „Collisons“ veröffentlicht. War der Titel Programm?

Richtig, seit Februar ist das gute Stück nun auf diversen Wegen erhältlich. Allerdings gabs die Songs schon lange vor dem Albumtitel. Der wurde quasi im Nachhinein gegeben. COLLISIONS hat aber das Gefühl der Zeit, und auch die Songs selbst, die in dieser Zeit entstanden sind, gut getroffen. Denn zum einen ist die Kollision der verschiedenen musikalischen Elemente gemeint, zum anderen aber auch die stete Kollision zwischen Mann und Frau im positiven wie negativen Sinne als inhaltlicher roter Faden. Nicht zuletzt aber natürlich auch die Kollision der einzelnen Charaktere, die die aktuelle Besetzung ausmachen ;)

OBM: Wie waren die Reaktionen seit der Veröffentlichung?

Die Reaktionen waren der HAMMER! Wir sind bislang überall gut aufgenommen worden. Die Liveshows sind gut besucht, die Reviews lassen sich größtenteils sehen, die Radiointerviews verliefen echt Super. Alles in allem ein hervorragender Start!

OBM: Hättet ihr eurer Meinung nach noch etwas auf der Platte besser machen können?

Ich glaube das ist einfach wie beim Hausbau. Im Nachhinein hätte man immer noch etwas anders machen können! Allerdings verliert man während des Entstehungsprozesses gerne die Zeit aus den Augen. Es muss einfach irgendwann Schluss sein, damit die Platte auch noch den Weg in den Laden findet. Außerdem kann man sich ruhig noch etwas Luft nach oben lassen. Wir wollen ja schließlich bei der zweiten Platte ordentlich nachlegen :)

OBM: Was würdet ihr beim nächsten Album anders machen?

Es gibt schon neue Songideen. Auch verschiedene Ideen was die Umsetzung angeht! Allerdings werden die NICHT verraten. Soviel sei gesagt: Man wird HSF deutlich wiedererkennen aber auch ungeahnte Seiten entdecken.

OBM: Ihr habt eure Platte auf Redfield-Records veröffentlicht. Seid ihr zufrieden mit eurem Label?

Das sind wir. Glücklicherweise konnten wir aus einer Reihe Labels wählen. Aber die Entscheidung ist keinem von uns schwer gefallen! Redfield Records ist eine überaus engagierte und angenehme Option und wir freuen uns auf alles, was noch kommt!

OBM: Wie wichtig ist es euch eure Songs live präsentieren zu können?

 Nun ja! Ich denke es ist überhaupt das Wichtigste! Eine gute Platte kann man heutzutage salop gesagt im eigenen Wohnzimmer produzieren.Live trennt sich dann wieder die Spreu vom Weizen, und ich hoffe, dass künftig wieder mehr Livequalität gefeiert wird! Davon ab ist eine Band die sich nicht live zeigt, schon so gut wie am Ende! Wir lieben jede einzelne Show und hoffen, unser Ziel von 100 Gigs in diesem Jahr zu erreichen.

OBM: Legt ihr bei euren Shows mehr wert auf den Party-Faktor eurer Musik oder steht für euch mehr die Aussage hinter euren Songs im Mittelpunkt?

Die Aussage in unsern Songs ist größtenteils flexibel interpretierbar.

Für mich war die Message so gut wie noch nie ausschlaggebend dafür ob mir die Band gefallen hat oder nicht. Live ausrasten und mitreißen lassen ist die Devise bei HSF. Wer zu Hause gerne im Stillen die CD hört und die Texte mitliest oder singt darf dies natürlich gerne tun, aber bitte nicht nach der versteckten ALLROUNDMESSAGE suchen: SIE IST NICHT DA ! :)

OBM: Wann ist eine Show für euch eine erfolgreiche Show?

Wenn der Sound der aus der Anlage kommt, nach uns klingt und mindestens eine/r klatscht!

OBM: Manche Leute haben leider ein Problem, was exotische Mischungen in der Hardcore-Szene angeht. Sollte nicht eigentlich einer der Grundgedanken der Szene im Mittelpunkt stehen, dass einfach alles erlaubt ist, was Spaß macht?! Wie geht ihr mit negativer Kritik an eurem musikalischen Stil um?

Ganz ehrlich? Wir sind zu alt für diesen ganzen Hokus Pokus. Glücklicherweise wurde uns bisher kaum negatives zugetragen, aber die "Probleme", die es da gab, basierten wohl eher auf Neid und Missgunst als auf irgendeiner ernstgemeinten Kritik. Die verschiedenen Genres vermischen sich in Sound und Optik doch gerade mehr als je zuvor und ich denke in ein paar Jahren wird dieses vollkommen unnötige Disuktieren über etwas, das man einfach nicht richtig diskutieren kann, da Geschmäcker einfach viel zu verschieden sind, auch aufhören!

Solange genießen wir es, "mitspielen" zu dürfen.

OBM: Was war eurer bisheriger Höhepunkt mit „His Statute Falls“?

Ein Höhepunkt war sicherlich das Release der Platte via Redfield.

Aber auch die Chance mit Shikari große Hallen zu Spielen, war nicht ohne. Da hat wohl jeder Bandintern sein eigenes privates Highlight. Insgesamt ist die ganze Bandgeschichte für sich schon ein absolut verrücktes und unglaubliches Highlight!

OBM: 2010 ist das Jahr von „His Statute Falls“, weil....

...wir die Früchte unserer harten Vorarbeit ernten können aber auch hochmotiviert immer wieder Neuland erkunden dürfen. Sei es in neuen Clubs, mit neuen Fans oder auch bei Shootings und bald auch beim Dreh zu unserem ersten Video.

OBM: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für ein Interview mit uns nehmen konntet!

Wir hoffen, dass ihr weiterhin mit eurem einzigartigen Sound auf euch aufmerksam machen könnt! Die letzten Zeilen gehören euch:

Wir haben zu danken für dieses überaus schöne Interview. Echt gute Fragen! Danke auch für die positiven Zukunftswünsche!

Bis bald!



Link - www.myspace.com/hisstatuefalls


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