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OBM: Moin! Schön, dass ihr euch Zeit nehmen konntet!Bitte stellt euch doch mal kurz den Lesern vor, die euch noch nicht kennen!

Ja moin. Wir sind Sebastian (Gitarre), Christian (Schlagzeug), Sascha (Bass) und Johannes (Gesang). Bis auf Christian kommen wir alle aus Husum an der Nordsee. Also (fast) alles Nordlichter.

OBM: Euer neues Album „Gathas“ erscheint am 23. April. Wie groß ist die Vorfreude eurerseits?

Die Vorfreude ist schon groß. Eine Platte zu veröffentlichen ist immer etwas Besonderes. Wenn die gemeinsame harte Arbeit endlich Früchte trägt ... das ist schon was.

OBM: Was dürfen wir von der Scheibe erwarten?

Ich denke es sind sowohl alte als auch ganz neue Elemente vorhanden und unsere Handschrift ist immer noch deutlich hörbar.

OBM: „Gathas“ wird, wenn ich richtig mitgezählt habe, euer 4. Studioalbum. Bisher konnte man von Platte zu Platte immer deutliche Veränderungen in eurem Sound ausmachen, obwohl eure musikalischen Wurzeln auch jedes mal einen festen Bestandteil eurer Songstruktur bildeten. Setzt „Gathas“ diese Tradition fort?

Ich habe schon ein paar Mal gehört, dass „Gathas“ ein Querschnitt unserer bisherigen Alben ist. Und so falsch ist das auch gar nicht. Natürlich sind neue Elemente enthalten. Wir entwickeln uns natürlich auch jedes Mal weiter, haben andere oder weitere Inspirationsquellen.  

Gathas

(2010)

Subversive Blueprint

(2007)

In Devotion To Memories

(2005)

The Tracy Chapter

(2004)

Diving Into Eternity

(2002)

OBM: Folgt das Album einem inhaltlichen Konzept? Was gibt es zum Titel „Gathas“ zu sagen?

Ich denke nicht, dass „Gathas“ so ein ausgeprägtes Konzept besitzt wie die „Subversive Blueprint“. Die Gathas sind Hymnen von Zarathustra und wir fanden die Idee sehr passend uns daran zu orientieren. Wir greifen dieses Thema vermehrt auf dem Album auf aber es zieht sich nicht komplett durchs ganze Album durch.

OBM: Ist es für eine Band wie euch, die schon seit 13(!) Jahren dabei ist, schwierig neue Inspirationen für ein Album zu sammeln?

Nein. Nicht wirklich. Es entstehen ja andauernd neue Inspirationen. Sei es, wenn man die Nachrichten an macht, sich eine CD anhört, einen neuen Film guckt, neue Menschen kennenlernt. Da gibt es immer irgendwas, was einen inspiriert.

OBM: Hat euch eure Studioerfahrung große Vorteile bei der neuen Platte verschafft?

Natürlich wird es von mal zu mal einfacher gewisse Dinge umzusetzen. Aber es entstehen auch immer wieder neue Herausforderungen.

OBM: Wie würdet ihr persönlich „Gathas“ in euer Gesamtwerk als Band seit 1997 einordnen?

Wie schon zuvor gesagt, ist eine Art Querschnitt der musikalischen Bandgeschichte. Natürlich sind auch neue Elemente enthalten. Ich weiß gar nicht wie ich „Gathas“ einordnen würde. Jedes einzelne Album hat eine Bedeutung für uns. Welche das bei „Gathas“ sein wird, wird man sehen. Dafür ist es wohl noch ein bisschen zu früh.

OBM: Ihr seid nun auf Bastardized Recordings anzutreffen. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Hat sich der Label-Wechsel auch auf das Album direkt ausgewirkt?

Wir kennen Stefan und Marco von Bastardized schon sehr viele Jahre. Sie haben auch die „Subversive Blueprint“ auf Vinyl veröffentlicht. Also besteht bereits eine Zusammenarbeit seit fast 3 Jahren. Der Wechsel hat sich in keinster Weise auf das Album ausgewirkt. Bis jetzt hat sich noch kein Labelwechsel auf ein Album ausgewirkt. Wir schreiben einfach unsere Musik und veröffentlichen sie dann. „Gathas“ war auch schon lange fertig bevor wir mit Bastardized Gespräche geführt haben.

OBM: In welchem Umfang werdet ihr das neue Album präsentieren? Ist eine Tour geplant und wird man euch auf einigen Festivals antreffen?

Im Sommer sind einige Festivals gebucht. Ansonsten wird es schwer die Zeit für eine ausgiebige Tour zu finden. Wir sind alle in entscheidenden Phasen des jeweiligen Studiums oder von unserer Arbeit stark eingenommen. Und das hat zur Zeit einfach Priorität.

OBM: Das Album ist bereits auf eurer Myspace Seite zu hören. Wie wichtig ist es eurer Meinung nach, den Fans einen kostenlosen Vorgeschmack liefern zu können?

Das ist sehr wichtig. Man will den Leuten natürlich auch so schnell wie möglich zeigen, auf was sie sich evtl. einlassen. Außerdem ist das eine gute Art von Promotion. Auf partyausfall.de war die Platte z.B. als Full-Stream zu hören.

OBM: Ist bei euch auch ein neues Video zu „Gathas“ geplant?

Bis jetzt hat sich noch nichts ergeben. Aber wir werden natürlich gucken, ob sich da etwas machen lässt. Ein Video wäre schon eine gute und nicht ganz unwichtige Sache.

OBM: Habt ihr zu Anfang eurer Bandgeschichte mit 4 Studioalben, 3 Videos und einigen Touren quer über den ganzen Globus gerechnet?

Nein. Damit kann man gar nicht rechnen. Am Anfang wollten wir einfach nur Musik machen, auf die Bühne und live spielen. Wenn man dann die Möglichkeiten bekommt, nach Brasilien, Japan oder Hong Kong zu fliegen, um dort Konzerte zu spielen, dann ist das eine wahnsinns Sache. Aber mit so etwas rechnet man natürlich nicht zu Beginn.

OBM: Welche Erfahrungen aus eurer Bandgeschichte könnt ihr Newcomern aus dem Metalcore Bereich mit auf den Weg geben?

Ich würde einfach die Musik machen auf die man Lust hat. Der Rest kommt von ganz allein. Es gibt sicherlich immer Menschen, die einem missgönnen, was man macht, aber auf solche Sachen sollte man einfach nicht hören.

OBM: Was ist der Gedanke hinter „The Destiny Program“?

Wir haben den Namen damals in „The Destiny Program“ geändert während wir schon ziemlich weit waren im Songwriting-Prozess zur „Subversive Blueprint“. Der Name passt einfach sehr gut zur ganzen Thematik des Albums.

OBM: Wie sieht eure Zukunft aus? Was sind eure Pläne als Band?

Wie du mir ja gerade offen gelegt hast, haben wir mehr erreicht, als wir jemals erwartet hätten. Wir lassen die Zukunft mal einfach auf uns zu kommen.

OBM: Vielen Dank für das Interview! Ich hoffe, wir werden bald wieder etwas von euch hören!

Ich danke dir auch. Hat Spaß gemacht. An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal bei allen bedanken, die uns nach all den Jahren immer noch unterstützen.


Link - www.myspace.com/destiny


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