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OBM: Hallo zusammen, gebt uns doch einen kurzen Überblick, wie "The Haverbrook Disaster" entstanden sind!
Vier von uns haben bereits vorher zusammen in einer Band gespielt. Als wir uns mit dem alten Projekt jedoch nicht mehr wohl fühlten weil wir einfach Lust auf etwas anderes hatten, wurden wir zu einem Fünfer und gründeten The Haverbrook Disaster. Das war gegen Ende 2007. Anfang 2008 haben wir dann unsere erste Demo aufgenommen und released und unsere ersten Shows gespielt! Im Laufe des Jahres haben wir dann noch eine zweite Demo aufgenommen und weiterhin jede Show gespielt die wir nur kriegen konnten.
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OBM: Mit "Hopeward Bound" veröffentlicht ihr nun euer erstes Album, wie sind bis jetzt die Reaktionen eurer Fans und die der Presse?
Wirklich cool! Viele Leute kennen uns erst seit diesem Album und kommen nach Shows zu uns und erzählen uns wie sehr sie das Album mögen oder teilen uns das auf unserem Facebook mit. Von der Presse kam bisher auch überwiegend gutes Feedback! Die Platte wurde bisher noch nicht erbarmungslos in der Luft zerrissen, was vermutlich ein gutes Zeichen ist haha!

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OBM: Würdet ihr sagen, dass hinter "Hopeward Bound" ein Konzept ähnliches Album steckt?
Nicht direkt. Der Titel „Hopeward Bound“ fasst eigentlich ziemlich gut zusammen wofür wir als Band stehen und was das Hauptthema in unseren Texten ist. Wir haben die Songs nicht um den Titel herum geschrieben, sondern den Titel gewählt, weil er am besten zu den fertigen Songs gepasst hat! Alles in allem ist aber jeder Song als eigenständige Geschichte zu betrachten.
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OBM: Welcher Song liegt euch besonders am Herzen und an welchem habt ihr besonders lange gearbeitet?
Den Titeltrack „Hopeward Bound“ haben wir erst nach der Pre-Production des Albums fertig geschrieben. Dieser Song war wirklich eine schwere Geburt, da wir den Song so hymnenartig wie möglich machen wollten und ich denke das ist uns dann auch gelungen haha. Außerdem macht unser Kumpel Raphael von The Blackout Argument noch ein paar Parts in diesem Song, wodurch sich der Song auf jedenfall noch von den anderen Tracks auf dem Album abhebt!
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OBM: Wer steckt hinter dem unglaublich guten Cover-Artwork und in wie fern spiegelt es euer Album wieder?
Das Cover-Artwork stammt von Dan Mumford! Er ist wirklich ein unglaublich talentierter Designer der schon für Größen wie Parkway Drive und A Day To Remember Cover gezeichnet hat. Das Cover spiegelt ziemlich gut das Hauptthema Hoffnung wieder: Ein Mann der vor seinem brennenden Haus steht und auf den ersten Blick kraftlos und hoffnungslos wirkt. Auf den zweiten Blick erkennt man dann jedoch dass er bereits Werkzeuge zum Wiederaufbau in den Händen hält.
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OBM: Euer Debüt ist auf Let It Burn erschienen. Wie kam es zum Kontakt mit dem Label und wie zufrieden seid ihr mit Let It Burn?
Wir kennen Chris von Let it Burn Records schon seit ein paar Jahren. Er hat uns ein paar Monate nach dem Release unserer ersten Demo auf Myspace angeschrieben und uns gesagt, dass er unseren Stuff sehr mag! Daraufhin haben wir mit ihm von Zeit zu Zeit Emails ausgetauscht und als wir dann nach einem Label gesucht haben, dass uns helfen könnte unser erstes Album zu releasen, war Let it Burn Records unser Wunschlabel! Wir nahmen dann ein paar Demos auf und schickten sie Chris zu um ihm eine Vorstellung zu geben in welche Richtung das Album gehen wird und er fand sie super! Kurz darauf haben wir uns in einem Starbucks in Stuttgart über unsere gemeinsame Zukunft unterhalten. Die Zusammenarbeit mit LIB könnte wirklich nicht besser sein. Wir verstehen uns mit dem Label wirklich sowohl auf geschäftlicher als auch persönlicher Ebene blendend und sind absolut zufrieden mit seiner Arbeit!

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OBM: Ich würde sagen, dass ihr euch mit "Hopeward Bound" aus der Masse an Bands ziemlich hervorheben könnt. Wo zieht ihr die Grenze zwischen Szene und Trend?
Jede Szene hat seine musikalischen und optischen Trends. Das sind teilweise Veränderungen die an keinem Szenemusiker spurenlos vorbeigehen. Wir waren jedoch noch nie eine Band, die versucht hat bewusst in irgendeine aktuelle Trendnische zu passen, sondern haben schon immer genau die Musik gespielt auf die wir Bock hatten.
Wie würdet ihr euren Sound beschreiben und was sind eure musikalischen Einflüsse?
Unser Sound ist sehr melodisch und straight, hat jedoch auch seine metallischen Kanten. Wir haben sehr viele musikalische Einflüsse, es gibt jedoch ein paar Bands die schon immer einen großen Einfluss auf unseren Sound hatten wie zum Beispiel Comeback Kid.
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OBM: Was ist das besondere für euch am musizieren?
Die Tatsache, dass wir die Musik auf die wir abfahren selbst spielen können und das sogar tatsächlich noch Leuten gefällt haha.
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OBM: Ist es nicht anstrengend und erfordert viel Disziplin, Job und Band unter einen Hut zu bekommen?
Auf jedenfall. Wir alle haben natürlich neben der Band noch andere Verpflichtungen. Wir sind uns jedoch auch alle im Klaren, wie wichtig The Haverbrook Disaster für uns ist. Wir haben die letzten Jahre unseres Lebens damit verbracht diese Band soweit es geht zu pushen und es bedeutet uns allen fünf wirklich alles. Deshalb setzen wir unsere Prioritäten bewusst immer so gut es geht zu Gunsten der Band.
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OBM: Wieviel Zeit investiert ihr in "The Haverbrook Disaster"?
Ich würde mal grob geschätzt behaupten 90% unserer Freizeit.

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OBM: Lieblings Album bzw. all time favorite?
Denke wenn wir alle fünf unsere Lieblingsalben aufzählen müssten, würde bei jedem Wake The Dead von Comeback Kid vorkommen.
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OBM: Kurz und knapp:
-Touren?
Es gibt nichts geileres als rumzukommen und die Welt zu sehen indem man einfach nur die Musik spielt die man liebt.

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-Beste Hardcore Band?
Comeback Kid!

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-Guitar Hero oder Singstar?
Singstar. Da kann man sich einfach besser blamieren!

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-USA oder Europa?
Europa. Hier kommen wir her und diese Szene hat uns auch zu dem gemacht was wir jetzt sind! Außerdem kommen einfach wieder immer mehr geile Hardcore und Metal Bands aus Europa.

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-Karlsruhe?
Heimat. Es gibt zwar durchaus blühendere Hardcore Szenen, in Leidenschaft stehen die Karlsruher Kids jedoch keinem nach. Der Rückhalt den wir von den lokalen Hardcore Kids hier haben ist einfach unglaublich und unbezahlbar.

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-Nintendo oder Playstation?
Definitiv die schwerste Frage im ganzen Interview! Die Zelda Reihe ist nunmal Nintendo only, die Final Fantasy Reihe erschien jedoch beispielsweise gegen Ende hauptsächlich auf der Playstation. Ich würde sagen unentschieden!

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OBM: Was ist für den Rest des Jahres noch alles geplant?
Shows spielen, Shows spielen und Shows spielen. Außerdem werden wir zusammen mit Avocado Booking schon einmal Vorbereitungen für eine Tour Anfang 2012 treffen!
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OBM: Die letzten Worte gebühren euch...
Danke dass ihr euch die Zeit genommen habt dieses Interview zu lesen! Wenn ihrs noch nicht getan habt, checkt doch einfach mal Hopeward Bound aus und lasst uns dann auf facebook.com/thehaverbrookdisaster wissen wie euch die Platte so gefällt! Man sieht sich auf ner Show!

Discography

The Haverbrook Disaster - Hopeward Bound

(2011)

The Haverbrook Disaster - Hold Your Breath (EP)

(2008)

 

Line Up:

Andreas Villhauer - Gesang
Andreas Hormuth - Gitarre
Philipp Teuber - Gitarre

Lukas Nentwich - Bass

Yannick Gentner - Schlagzeug

Links

   

Review zu The Haverbrook Disaster - Hopeward Bound

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